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Kloster Megali Panagia

Kloster Megali Panagia

...das oberhalb von Myli gelegene Kloster der großen Muttergottes...

Flagge Griechenland



Kloster Megali Panagia

Kloster Megali Panagia

Arkaden vor der Klosterkirche



Erbaut wurde das Kloster der großen Muttergottes 1586 von zwei Mönchen mit den Namen Neilos und Dionysos, die von Kleinasien nach Samos kamen, zusammen mit anderen Mönchen, die den beiden folgten. Die Kirche des Klosters ist im byzantinischen Stil erbaut worden, hat eine Kreuzform und ist eine der schönsten und ältesten Kirchen der Insel. Die Kirche wurde dem Todestag der Mutter Gottes gewidmet. Eigentlich wird dieser Tag am 15. August (Fest Maria Himmelfahrt) begangen aber aufgrund einer Verfügung aus dem Jahr 1901 des Metropoliten Athanassios Kaporalis ist der Festtag am 23. August eines jeden Jahres.


Ikone aus Keramik

Kloster Megali Panagia

...schön gestalteter Innenhof....


Der Altar der Kirche ist eine wunderschöne Holzschnitzarbeit. Die Kloster-Kapelle ist den Heiligen Aposteln gewidmet. Wunderschöne Wandmalereien in sehr gutem Zustand schmücken die Wände der Kapelle. Auch in der Kirche findet man wertvolle Ikonen. Ein Licht, das der Mönch Dionysos in der Ferne sah und die Ikone, die genau an dieser Stelle gefunden wurde, waren der Anlass, dass das Kloster hier gebaut wurde. Die Ikone aus Keramik verbrannte zusammen mit vielen anderen Andenken und Schriftstücken beim grossen Feuer, das in der Mitte des 18. Jahrhunderts das Kloster zum Teil vernichtete.

Kloster Megali Panagia

...Blick in das Kircheninnere...


Kritikides
, ein Historiker aus Samos beschreibt das Kloster so: "Die Kirche dieses Klosters trennt den Verstand von allem Irdischen und schwebend werden wir in eine Welt der Hoffnung, des Glaubens und des Lebens versetzt". Dieses Kloster wurde auch in der älteren Geschichte immer wieder von Schicksalsschlägen heimgesucht; Erdbeben, Feuersbrünste, Diebstähle und Piratenüberfälle. Zum Kloster gelangt man über die Straße von Chora nach Pirgos- ungefähr in der Mitte des Dorfes Koumaradaioi zweigt eine Straße nach links zum Kloster Megali Panagia ab. Mittlerweile braucht man den gleichen Weg nicht zurückzufahren, er führt weiter zum Ort Myli und von dort wieder nach Pythagorion zurück.

Das Kloster

Kloster Megali Panagia

Brunnen vor den Klostermauern


Der Grundriss des Klosters besteht aus einem rechteckigen Trapez mit zwei Eingängen, einem im Osten und einem weiteren im Westen, der - wie sich aus der gesamten Bauanlage ergibt - wohl der ursprüngliche Zugang war. Das neben dem Eingang errichtete Türmchen diente wohl als Beobachtungsturm oder als Schiessscharte und gewährleistete im Falle eines Raubüberfalls die rechtzeitige Verriegelung des Portals. Über der östlichen Pforte ist in einem vertieften Täfelwerk das Bild der Himmelfahrt Maria abgebildet, der Bewahrerin und Schutzpatronin des Klosters, die Hilfe für diejenigen ist, die in festem Glauben die Gottesmutter, Behüterin und Erretterin der Menschen, um Hilfe anflehen.

Die Klosterkirche

Kloster Megali Panagia

Blick in die Klosterkirche


Über dem Türsturz ist folgende Inschrift eingemeisselt: "Der Grundstein zu diesem Klostertor der Megali Panagia (auch der fünf Häuser genannt) wurde im November 1862 von dem Klostergeistlichen Abt Anthimos, seinem Vorgänger Gabriel, sowie dem Erzmönch Kosmas und allen anderen Ordensbrüdern in Christo gelegt. Gebaut wurde es von der Hand des Meisters Georgios aus Samos". Im südlichen Bereich des Klosters steht ein Brunnen mit folgender Inschrift: "Errichtet am 6. November 1701 mit Unterstützung von Konstantin Narkolaou und allen Ordensbrüdern, angeführt von dem Erzmönch, Abt Dionysios".

Die Gebäude des Klosters sind zweistöckig gebaut außer dem Trakt im Osten und einem Abschnitt auf der Südseite, die je drei Stockwerke aufweisen.

Wertvolle Fresken

Kloster Megali Panagia

Glockenturm


Im Zentrum des Innenhofes erhebt sich die im byzantinischen Stil erbaute Klosterkirche (Katholikon), die in der Form des Kreuzes errichtet wurde. Die Ostwand des Narthex enthält eine Darstellung des Jüngsten Gerichts und in einer Nische über dem Eingang vom Narthex zur Kirche ist die Gottesmutter mit Kind und den Erzengeln abgebildet. Zu beiden Seiten des Eingangs zur Hauptkirche sind Abbildungen des Christus Pantokrator und der Maria (die Schmerzensreiche) zu sehen. An der Südwand sind Fresken aus dem Leben der Mönche zu sehen. Weiterhin zu sehen sind Szenen der Schöpfungsgeschichte sowie der Märtyrer Georgios, Dimitrios, Stefanos u.a..

Weitere Ansichten

Kloster Megali Panagia

Beinhaus des Klosters


Die Seitenkapelle, die den Heiligen Aposteln Petrus und Paulus gewidmet ist, wurde ganz mit Fresken ausgemalt. In der Nische des Hochaltars wird Christus als Hohepriester dargestellt. Die seitlichen Bereiche der Kirche enthalten weitere Abbildungen, die verschiedene Heilige sowie die Apostel Petrus und Paulus und den Evangelisten Johannes zeigen. Im Kuppelgewölbe des Hochaltars ist die Himmelfahrt und im Giebel zwischen Kuppelgewölbe und Bogen das Pfingstfest abgebildet. An der Westwand, beiderseits der Hauptpforte sind rechts die Heiligen Konstantin und seine Mutter Helena abgebildet und weiter nach links der Erzengel Michael im Waffenrock. Diese Aufzählung von Kunstwerken in der Kirche ließe sich noch weiter fortsetzen aber besuchen Sie diese Sehenswürdigkeit doch selbst und entdecken Sie Neues....!

Wenn Sie Ihren Besuch im Inneren des Klosters beendet haben, schauen Sie sich ruhig auch mal das Klostergebäude von außen an und wandern ein Stück vom Gebäude weg bis zum Beinhaus des Klosters (Bild nebenstehend).


Fotos vom Kloster Megali Panagia




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